Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
nightpics.de - Magazin - Events - Rocken am Brocken - Der Geheimtipp für alle Festivalfreunde
entania
Anzeigen

Nightpics Magazin » Events » Rocken am Brocken 2012

01 Aug 2012

Rocken am Brocken 2012

Rocken am Brocken - Der Geheimtipp für alle Festivalfreunde
Am Wochenende fand das diesjährige Rocken am Brocken Festival in Elend bei Sorge statt und wir waren für euch dabei.

Im Zauberwald
Sebastian Völer aka BE51
Bild 1 / 1
Rocken am Brocken 2012. Zum sechsten Mal wurde in Elend bei Sorge 3 Tage lang gerockt, gefeiert und das mit völlig fremden Menschen. Wir erreichten das Festivalgelände nach einer sehr turbulenten Fahrt durch den Oberharz mit vielen sprichwörtlichen Höhen und Tiefen. Es ist jedem zu empfehlen, der gern einmal nach Elend kommen möchte, ein Fahrzeug mit genügend Pferdestärken zu nutzen, da Elend etwa 500m über NN liegt und man (je nachedem aus welcher Richtung man kommt) zuvor einige höhere Berge erklimmen muss.

Nach kurzer Einweisung durch die Platzwarte auf dem Campinggelände hatten wir unseren Stellplatz für das nightpics Mobil gefunden und lernten sogleich einige unserer Nachbarn kennen, da sich diese ohne Aufforderung dazu bereiterklärten uns beim Rückwärtsschieben einzuweisen. Nachdem endlich alles aufgebaut war ging es erstmal zum Eingang, Bändchen und Fotopass holen. Ich muss sagen, ich habe selten erlebt dass dieser Vorgang so unkompliziert und schnell vor sich ging.

Nach einer kurzen Stärkung am Campingplatz ging es dann endlich auf das Festivalgelände. Am Eingang konnte man bereits erkennen mit wieviel Hingabe und Liebe zum Detail die Veranstalter das Gelände und die Deko aufgebaut hatten. Da es im Harz nunmal viele Bäume gibt waren viele Aufbauten und Dekoecken aus Holz und Baumstämmen was die Atmossphäre gleich viel gemütlicher machte, als die Standard-Metallgerüste. Es gab viele witzige Details, wie ein aus Hölzern zusammengesetzter Rocken am Brocken Schriftzug, der auf dem Boden stand, Hochsitze für die Besucher und die Deko am Eingang mit bunten Hirschen und Ästen.

Das Gelände war für die geschätzten 4.000 Besucher (genaue Zahlen haben wir noch nicht) mehr als ausreichend groß und lässt für die nächsten Jahre Platz nach oben. Es gab vier Areas: Die Hauptbühne, Die Zeltbühne, Das Hexenhouse und den Zauberwald. Alle Areas waren mit genug Abstand kreisförmig angeordnet, so dass sich die Musiküberschneidungen in Grenzen hielt. Zwischen den Areas gab es verschiedene Gastro- und Promostände und natürlich Getränkewagen. Ein dickes Plus bekommen die aufgestellten Festzeltgarnituren, da man selten Sitzplätze auf Festivals findet es sei denn man möchte auf den Rasen Platz nehmen.

Die Sanitären Anlagen in Form von Dixies waren super! Man musste nie wirklich anstehen und die Sauberkeit war stets gegeben, sei es weil die Besucher sich besser benehmen konnten als auf anderen Veranstaltungen oder weil ausreichend Tioletten vorhanden waren und gereinigt wurden. Selbst auf dem Campingplatz waren genug Dixies vorhanden trotzdem man aber ständig Leute mit Klopapier in den nahegelegenen Wald gingen sah. Teilweise sogar mit Handtüchern was die Frage aufwirft ob es dort im Wald vielleicht einen versteckten Ort der körperlichen Erfrischung gibt. Dies werden wir im nächsten Jahr für euch erkunden.

Auf vielen Festivals gibt es mitlerweile das sogenannte "Green Camping", in Elend wird überall green gecampt! Ich habe noch nie einen so sauberen Campingplatz nach einem Festival gesehen. Es scheint fast so als ob die Nähe zur Natur die Leute dazu anhält ihren Müll nicht überall zu verbreiten. Klar bleibt der ein oder andere Müllsack mal liegen aber der Gesamteindruck war sehr positiv und die Tatsache, dass man locker hätte barfuß über das Gelände laufen können sagt Alles.

Überhaupt waren die Besucher allesamt sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und in keiner Form unangenehm oder auf Stress aus. Auch wenn sich das Gefühl schwer beschreiben lässt, es war fast als ob eine große Familie zusammen ein friedliches und leicht verrücktes Fest feiert.

Verrückt war so Einiges. Vor allem der Zauberwald machte seinem Namen alle Ehre. Mitten zwischen kleinen Tannen gelegen war dieser Floor teils wie ein großer Spielplatz für alle die einfach Spaß daran haben so sein zu können wie man möchte. Da liefen als Hasen, Feen, Gorillas und mit alten russichen Uniformen verkleidete Menschen durch die Menge. Es flogen frisch gespielte Platten, Plüschtiere und Feenstaub durch die Luft, Leute wurden von wildfremden Mädels abgeknutscht und alle feierten zu der Musik, egal was grad lief.

An dieser Stelle ein dickes Lob an die Jungs von "Acrobatic Colors". Ich hätte nie gedacht, dass es jemand heutzutage noch schafft mit alten Eurodance Platten und "I've been looking for Freedom" die Leute regelrecht zu verzaubern.

Auch einige Bands, die auf der Hauptbühne gespielt haben, werden mir definitiv in Erinnerung bleiben. "I heart Sharks", "Mr. Irish Bastard", "Kakkmaddafakka" und "Schluck den Druck", die zum Rocken am Brocken gehören wie der Brocken selbst, haben richtig geil Stimmung gemacht selbst wenn es wie am Freitag Abend in Strömen geregnet hat. Die Leute hat es nicht gestört, trotzdem sie komplett durchnässt waren. Besonders "Schluck den Druck", die ich selbst schon von der Pioneer Alpha kannte und die dort eher eine Enttäuschung waren, haben mich dieses Mal echt vom Hocker gehaun. Möglich, dass das Publikum einfach besser passte als auf einer reinen "Techno" Veranstaltung.

Der eben beschriebene Regen, der uns am Freitag heimsuchte, verwandelte Teile des Areals in ein großes Schlammloch aber hier haben die Veranstalter am nächsten Tag sofort reagiert und die entsprechenden Stellen mit Stroh abgedeckt. Die einfachsten Mittel sind doch die Besten!

Ein kleines Manko gab es allerdings. Ich würde mir für das nächste Jahr ein, wenn auch kleines, Duschzelt direkt am Campingplatz wünschen, aber bis auf dieses Detail war es ein echtes Erlebnis und ich kann jedem nur empfehlen im nächsten Jahr nach Elend bei Sorge zu reisen um ein Wochenende in einer anderen Welt zu verbringen.

Fazit: Das Rocken am Brocken Festival ist nicht extrem groß aber ein echter Geheimtipp für alle, die vor allem Wert auf Spaß und das gemeinsame Feiern legen als auf ein mega Top Stars Line-Up.
Videos zum Thema
Mehr interessante Artikel

test...

In Las Vegas ist alles ein bisschen anders. Glitzer, Glamour und priv ...

Communities & Flirtbörsen...

Wenn sich zwei Verliebte das Ja-Wort geben möchten, dann ist das in ...

Party - Tipps...

Damit machen Sie Ihre Party zu einem unvergesslichen Ereignis

Prag bei Nacht ...

Der Wenzelsplatz in Prag ist nicht nur tagsüber die erste Adresse f ...
01 Aug 2012

Kommentare

Verwandte Artikel

  • test...

    In Las Vegas ist alles ein bisschen anders. Glitze...
    ()
  • Communities & Flirtbörse...

    Wenn sich zwei Verliebte das Ja-Wort geben möchte...
    ()
  • Party - Tipps...

    Damit machen Sie Ihre Party zu einem unvergesslich...
    ()
  • Prag bei Nacht ...

    Der Wenzelsplatz in Prag ist nicht nur tagsüber d...
    ()
  • Mit Kräutermischungen le...

    Ultimative Entspannung ist euch mit innovativen Kr...
    ()
  • Schlüsseldienst Essen...

    Schlüsseldienst Essen Mehr als nur Türöffnung ...
    ()

Anzeige

im Archiv

Anzeige